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Ein Land - viele Gesichter und Landschaften:

LAND & LEUTE

Nord-Thailand
Bergstämme
Das goldene Dreieck
Seebäder  Ostküste
Pattaya
Jomtien & Rayong
Ko Samui
Phuket und Krabi

Nord-Thailand:

Nordthailand beginnt - verwaltungstechnisch dort, wo es die wenigsten vermuten; mitten in der Zentralebene. So gehören z.B. die imposanten Tempelanlagen von Kampheng Phet, Phitsanoluk, Sukothai und Sri Satchanalai bereits zum Norden. Neben der Zentralebene bilden die nördlichen Bergregionen eine zweite geographische Einheit - mit besonderen landschaftlichen und kulturellen Eigenheiten: Noch immer prägen bewaldete Bergketten und fruchtbare Flusstäler das Landschaftsbild, gehen Bergstämme geheimnisvollen Ritualen nach und Elefanten führen in Elefantencamps ihre Arbeitstechniken vor, entstehen in zahllosen Handwerksbetrieben Papierschirme, Seiden und Baumwollstoffe, Holzschnitzerein, Silber- und Lackarbeiten. In wenigen aufstrebenden Städten gehören allerdings auch schon Hochhäuser und lebhafter Verkehr zum Alltagsbild. Die Umrisse Thailands werden oft mit einem Elefanten- kopf verglichen. Demnach wäre Nordthailand der Schädel. Ein gewaltiger Schädel allerdings, etwa halb so groß wie z.B. Deutschland. Die eigentlichen Bergprovinzen sind flächenmäßig fast so groß wie Österreich und die Schweiz zusammen - bei westliche geringerer Bevölkerungsdichte. Mehrere in Nord-Süd-Richtung verlaufende Bergketten, die südlichsten Ausläufer des Himalaya- Gebirges umrahmen fruchtbare Täler. Hier gedeihen aufgrund des günstigen Klimas neben Reis und tropischen Obstsorten auch Erdbeeren, Blumen, Kartoffeln, Kohl, Baumwolle und Tabak. Je nach Höhenlage bilden dichte Bambuswälder, tropischer, immergrüner Regen- und Bergwald, laubabwerfender Wald und Nadelbäume die natürliche Vegetation - ein Dorado für alle Pflanzenfreunde. Völkerwanderungen haben auch hier im Norden Thailands ihre Spuren hinterlassen: Thai, Shan, Lao, Chinesen und verschiedene Bergstämme teilen sich die unterschiedlichsten Lebensräume.

Bergstämme:

Circa eine halbe Million Mitglieder verschiedener Stämme siedeln im Norden Thailands, überwiegend in den Bergen. Die meisten stammen, wie die Thai, aus Südwest- und dem südlichen Zentralchina, einige möglicherweise sogar aus den kalten Regionen Tibets, Sibiriens und der Mongolei. Viele Stämme wanderten in den letzten Jahrhunderten nach Nordlaos und Ostburma und von dort im 20. Jahrhundert nach Thailand. Ihre über 3000 Dörfer liegen hauptsächlich im Norden, aber auch entlang der westlichen Kordillere bis weit in den Südwesten. In Nordthailand siedeln sechs grosse Stammesgruppen: Karen, Hmong(Meo), Mien (Yao), Lahz, Akha und Lisu. Zahlreiche Untergruppen vergrössern die Vielfalt noch. Jede spricht ihre eigene Sprache, trägt ihre eigene Tracht, hat eigene Glaubensvorstellungen und religiöse Praktiken. Gemeinsam ist ihnen der Brandrodungs- feldbau, der erheblich zur Verwüstung vieler Berghänge beigetragen hat. Zahlreiche Entwicklungsprojekte sollen dem entgegenwirken. Strassen, Schulen und Stromanschluss bringen aber auch einen Wandel in ehemals entlegene Bergdörfer; z.B. neue Wertvor- stellungen und Bedürfnisse durch Schulbesuch und Fernsehkonsum, neue Techniken und Materialen bei der Herstellung der Trachten bis hin zur gänzlichen Übernahme westlicher Kleidung und Mopeds, die die Pferde verdrängen. Ein ähnlicher Wandel also, wie ihn die allermeisten europäischen Alpendörfer längst hinter sich haben. Das Ausmaß des Wandels variiert dabei von Dorf zu Dorf. Auch der Tourismus hat zu Veränderungen beigetragen, wobei selbst Kritiker hierin heute auch positive Aspekte erkennen; Traditionelles Kunsthandwerk und Arbeitsplätze können erhalten werden, mit den Einnahmen lassen sich Nahrungs- und Konsumbedürfnisse (zumindest teilweise) befriedigen, kann somit Brandrodung oder gar Schlafmohnanbau an Bedeutung verlieren. Viele Dorfgemeinschaften wünschen sich - so wie Sie und ich - eine bessere Lebensqualität. Auch wenn mancherorts die Ernte mit dem Moped zum Markt gebracht wird, der Schamane zur traditionellen Kleidung die Turnschuhe mit den drei Streifen trägt, leben die Menschen doch in einem "richtigen" Stammesdorf, einem zeitgemäßen eben. Und im Alltag spielen alte Glaubensvorstellungen, Rituale und Brauchtum weiterhin eine erhebliche Rolle, was z.B. bei vielen Festen unüber- sehbar ist. Während viele Dörfer mit dem bequemen Bus, einem Boot oder auf dem Elefantenrücken erreicht werden können, sind entlegene Dörfer auch heute noch nur im Rahmen einer Trekkingtour zu besuchen.

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Das goldene Dreieck:

Seit Generationen bauen mehrer Stämme Schlafmohn an, aus dem Opium gewonnen werden kann. Eines der weltgrößten Anbaugebiete genießt als "Goldenes Dreieck" einen zweifelhaften Ruhm. Sein südlicher Zipfel bedeckt auch Teile der Berge Nordthailands. Den größten Anteil an Anbaufläche und Opiumproduktion haben aber Nordlaos, Nordmyanmar und Südchina. Das von Touristen besuchte "Goldene Dreieck" ist das Dreiländereck von Thailand, Laos, und Myanmar am Zusammenfluss von Mae Sai und Mekong. Das malerische Flusstal in der Provinz Chiang Rai ist sicherlich eine der landschaftlichen Hauptattraktionen von Nordthailand, von Schlafmohnfeldern oder gar Opiumkarawanen findet sich hier keine Spur. Die Schlafmohnfelder befinden sich hauptsächlich in unzugänglichen Grenzgebieten ab etwa 1000 m Höhe und bedecken flächenmäßig einen nur sehr kleinen Teil des Nordens. Reiseveranstalter , wie ich auch, meiden diese illegalen Anbaugebiete und auch Einzelreisenden ist dringlichst von einem Besuch abzuraten. Immer wieder kommt es hier zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Rauschgifthändlern. Kleinere Felder, die Sie als Reisender mancherorts sehen können, sind geduldet und dienen der jeweiligen Dorfgemeinschaft wie seit eh und je u.a. als Rohstofflieferant für traditionelle Arzneien.

Seebäder an der Ostküste:

Abwechslung ist die Würze von Thailands ungezählten Sehenswürdigkeiten, und das gilt auch für seine Seebäder. Immerhin verfügt das Königreich über 250km lange Küsten - im allgemeinen mit Sandstränden und verborgenen Buchten, nicht zu vergessen die idyllischen Inseln. Sie finden mannigfaltige Landschaften und verleben die abwechslungsreichsten Ferien. Was immer gleich bleibt, ist das warme, sonnige Wetter. Thailands Seebäder haben das ganze Jahr über Saison. Ob Sie nun rund um die Uhr Betriebsamkeit suchen oder eine einsame Tropeninsel - Sie werden die Badeferien Ihrer Träume erleben

Pattaya:

Nur zwei Autostunden südöstlich von Bangkok liegt Asiens größter Badeort: Pattaya. Wer allerdings mit der Vorstellung von einem Fischerdorf mit einsamen Stränden nach Pattaya reist, wird eher enttäuscht. Der 3 km lange Pattaya-Beach ist fast zu jeder Jahreszeit sehr belebt. Gleich hinter der Uferpromenade bestimmen zahlreiche Hotels und Bungalowanlagen, Geschäfte und Restaurants aller Kategorien sowie ein vielfältiges Unterhaltungsangebot das Bild. Die Vergnügungsindustrie hat alle Facetten eines urbanen Nachtlebens aufzuweisen und zugleich die von Sonne, Strand und Meer. Pattaya hat Unterkunftsmöglichkeiten in Hülle und Fülle für jeden Geschmack und für jede Brieftasche zu bieten. Die Luxushotels am Strand und auf der Klippe stehen in Ausstattung und Service den Bangkoker Spitzenhotels in nichts nach. Darüber hinaus gibt es viele mittlere und kleinere Hotels, Gästehäuser und Strand-Bungalows, die in ihrer jeweiligen Klasse ebenfalls ausgezeichneten Komfort bieten. Als Seebad hat Pattaya viel zu bieten. Für Wassersport jeglicher Art ist vorgesorgt - Segeln, Windsurfen, Wasserski, Fallschirmsegeln, Schnorcheln, Gerätetauchen, Hochseeangeln oder darf es sonst noch etwas sein? Nicht nur alle erforderlichen Ausrüstungen sind vorhanden, sondern auch erfahrene Lehrer. Die Vielfalt des Wassersportangebotes entspricht der Vielseitigkeit der Strände.
Wegen seines grosstädtischen Charakters kommen Sie in Pattaya auch nach Sonnenuntergang nicht zur Ruhe. In Süd-Pattaya reihen sich alle Arten von Restaurants, Bars, Diskotheken und Läden aneinander. Aber wer Süd-Pattaya zu lebenslustig findet und bei Shopping, Essen und Abendunterhaltung eine gemäßigtere  Gangart bevorzugt, kommt zwei Querstrassen weiter auf seine Kosten. Die Einkaufsmöglichkeiten sind - wie alles in Pattaya - vielfältig. Reiseandenken, Kunstgewerbe, Konfektion und Massbekleidung, Gemälde und vieles andere mehr gibt es in den schicken Boutiquen und kleinen Warenhäusern fast an jeder Ecke.
Nördlich von Pattaya liegt die Bang Saen, ein älterer Badeort und vor allem bei den Bangkokern sehr beliebt. Außer dem Strand gibt es hier noch eine besondere Attraktion: das bedeutende Aquarium des Marine-Science-Centre. In der Nähe sind der Wasser-Vergnügungspark Ocean World und einige Kilometer landeinwärts Khao Kaeo Zoo, ein Freigehege mit Raubtieren in einer malerischen Hügellandschaft.

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Jomtien & Rayong:

Pattaya-Beach steckt voller Aktivitäten, aber nur 4 km südlich liegt Jomtien Beach - ein herrlicher Streifen Sandstrand, weit weniger betriebsam wie Pattaya, aber auch mit allen Wassersportmöglichkeiten. Kleinere Strände liegen in nördlicher Richtung, in der Regel mit Strandbungalows - Refugien der Ruhe. Sind Ihnen die Strände nicht genug, dann gehen Sie doch ein bisschen auf Kreuzfahrt zu den vorgelagerten Inseln. Nach Ko Larn und Kosak zum Beispiel sind es nur gerade 45 Minuten mit dem Boote. Etwas weiter weg liegen weitere Inseln, Ko Samet etwa, vor der Küste Rayongs, zu der auch direkt von Pattaya aus Boote verkehren - ein beschaulicher Gegenpol zu Pattaya Trubel, gut geeignet für einen Tagesausflug. Im Umkreis von Pattaya liegen vorzügliche 18 Loch Golfplätze. Aber auch Tennis, Reiten, Pistolen - und Bogenschiessen, Bowling, Billard und vieles andere wird geboten - sogar eine Autorennstrecke. Entspannung für die ganze Familie hält das Nong Nooch Village bereit, eine Art thailändisches Modelldorf mit Folklore-Vorführungen, einer Elefanten-Show, aber auch einer Orchideenfarm. 
In südlicher Richtung liegt die Provinz Rayong, bekannt für die vielen schönen Sandstrände. Dazwischen stille Buchten und die bezaubernden Fischerdörfer. Zwei Tempel sind in der Stadt Rayong sehenswert: Wat Lum Mahachai und Wat Pa Pradu. Landschaftlich besonders reizvoll ist der botanische Garten von Sobha, der kleine Sunthorn-Phu-Park, der Suan Son Pinienpark und der Nationalpark Khao Chamao. Die Hauptattraktion Rayongs sind jedoch die Strände. Die 20-30 km lange Küste erstreckt sich vom Fischerdorf Ban Phe bis nach Mae Pim - alles Sandstrände, oft mit schattenspenden- den Palmen und nicht überlaufen. Obwohl in letzter Zeit einige neue Strandhotels eröffnet haben, ist es hier im Gegensatz zu Pattaya ideal für beschauliche, ausgesprochen ruhige Ferien. Weiter südöstlich liegen die Provinzen Chanthaburi und Trat, berühmt als Fundorte der kostbarsten Rubine und Saphire der Welt. Sie können die Minen besichtigen und sich unterwegs am frischen Grün der herrlichen Hügellandschaft erfreuen. Das Land ist fruchtbar, hier gedeihen üppiges Gemüse und exotische Tropenfrüchte. Hier liegt auch Thailands zweitgrößte Insel Ko Chang, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

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Ko Samui:

Die idyllische Insel Ko Samui gilt auch heute noch als ideal für einen ungezwungenen, erholsamen Badurlaub in paradiesischer Umgebung. Abseits der großen Touristenströme liegt die mit 280 km2 drittgrößte Insel Thailands eine gute Flugstunde von Bangkok entfernt im Golf von Thailand. Ko Samui wird von einer Ringstrasse umzogen, auf der tagsüber mit Sammeltaxis preiswert die Insel zu erkunden ist. Die Landschaft ist äußerst reizvoll; endlose Palmenwälder, einsame Strände, bizarre Felsformationen und kleine Dörfer. Der Hauptort Nathon bietet mit kleinen Geschäften und einheimischen Restaurants Abwechslung zum ruhigen Strandleben, der Hauptbeschäftigung aller Urlauber. An den Stränden von Chaweng, Chaweng Noi und Lamai entstanden in den letzten Jahren neben modernen Hotelanlagen und zahlreichen landestypischen Restaurants, kleine Bars, einige Diskotheken und Shops. Von internationaler Betriebsamkeit à la Pattaya findet sich hier allerdings keine Spur. Die Hotels an den anderen Stränden stehen meist für sich allein und bieten absolute Ruhe. Samui eignet sich hauptsächlich zum Strand- und Wassersporturlaub (großes Angebot in vielen Hotels). Kulturell bietet die Insel wenig, landschaftlich aber sehr viel. Selbst die auf Palmwipfelhöhe beschränkten Hotels stören nicht. Die gut ausgebaute Inselstrasse und Mietwagen erschließen einsame Strände, Dschungel und geruhsame Dörfer, in denen dressierte Affen einen Grossteil der Arbeit auf den Kokosnussplantagen erledigen. Rund 50 unbebaute, als Nationalpark geschützte Inseln können mit Ausflugsbooten erreicht werden. 
Der Flughafen ist bereits eine Attraktion für sich. Komplett errichtet aus dem Holz der Kokospalmen, die gefällt wurden, um Platz für das Rollfeld zu schaffen. Es gibt verschiedene Arten, um auf Ko Samui zu gelangen: z.B. einstündiger Flug Bangkok - Surat Thani (am Festland), zweistündige Busfahrt zum Fähranleger und zweistündige Überfahrt mit der Fähre oder Schnellboot. Kein ermüdender Transfer, sondern eine abwechslungs- und erlebnisreiche Anreise, die schon allein durch die interessante Bootsfahrt ihren Reiz hat. Sie hat auch den Vorteil, dass Samui bisher von großen Urlaubsströmen verschont geblieben ist. Einen Wermutstropfen hält die Insel allerdings doch bereit. Zwischen Oktober und Januar treten an vielen Tagen Regenschauer auf;  die zeitweise starke Brandung kann den Badespass beeinträchtigen.

Phuket und Krabi:

Nicht wenige Weltumsegler vergleichen den Südwesten Thailands mit der Südsee. Wir können hinzufügen, dass das Preisniveau Thailands von dem der Südsee weit entfernt ist und die Flugzeit von Europa nur halb so viel beträgt. 1906 beschrieb ein englischer Reisender die Insel Phuket zum Beispiel als "einen der schönsten und bezauberndsten Flecken der Erde". Auch wenn der Patong-Beach-Urlauber der 90er Jahre heute mit etwas Wehmut zurückblicken mag, haben sich andere Teile von Phuket und die vorgelagerten Inseln und Nachbarprovinzen allemal doch ihre ursprünglichen Reize bewahrt.
Mit 539 km2 ist Phuket die größte Insel Thailands und etwa so groß wie der Bodensee. Ca. 900 km südlich von Bangkok und 770 km nördlich des Äquators gelegen. Knapp 50 km lang und 22 km breit. Ein  gutes Dutzend Badestrände und zahlreiche schöne Buchten erstrecken sich über die gesamte Westküste. Direkt dahinter ein bewaldeter Nord-Süd-Höhenzug, gefolgt vom überwiegend flachen Inselinnern mit Plantagen, Reisfeldern, Dörfern und Zinn-Minen. Meist flache Strände sowie Mangrovenwälder an der Ostküste. Ca. 7% der Insel sind von Urwald bedeckt und stehen unter Naturschutz. Relativ wenig ist "modern" bebaut, was derjenige, der sich nur auf "zivilisierten" Pfaden bewegt, kaum glauben mag.
Phuket-Town ist Provinz-  und Inselhauptstadt zugleich. Die Altstadt beeindruckt durch ihren sino-portugiesischen Zuckerbäcker Baustil und den farbenfrohen Markt. In den Neubaugebieten finden sich moderne Einkaufszentren, Banken, Airline- und Reisebüros sowie lobenswerte Restaurants. Schon früh lockten die natürlichen Reichtümer Phukets arabische und indische Seefahrer an. Ihnen folgten die europäischen Kolonialherren aus dem benachbarten Malaysia, im Gefolge chinesische und malaysische Arbeiter, denen Zinnab- und Gummianbau einen ersten Boom verdanken. Phuket wurde die reichste Provinz Thailands. Nach dem Fall der Weltmarktpreise für Rohstoffe wurde die touristische Bedeutung von Phuket erkannt. Seit 1973 entstanden zahlreiche Pläne zur touristischen Entwicklung. Heute ist es gerade der Tourismus, der erheblich zur Rekultivierung der Landschaftsnarben, die der Zinnabbau hinterließ, beiträgt. Landschaftsintegrierte Architektur wird immer populärer.  Tropenhungrige Europäer, asiatische Kurzurlauber auf der Stadtflucht und einheimische Ferienwohnungsbesitzer - alle suchen auf Phuket ihren individuellen Traumurlaub. Die Mehrzahl der schönsten Strände befindet sich an der Westküste. Mal sind sie unendlich lang, mal als sandige Buchten von hohen Granitfelsen umrahmt, Selbst die 2-3 km langen Hauptstrände von Patong,  Karon und Kata verkraften spielend die zahlreichen Hotelgäste und bieten noch immer auch ruhige Strandabschnitte. Aus den ehemaligen Fischerdörfern sind allerdings Orte geworden, deren Atmosphäre Reisekataloge mit "Internationaler Betriebsamkeit" umschreiben. Sie verfügen über zahlreiche Bungalow- und Hotelanlagen aller Preiskategorien sowie umfangreiche Einkaufs-, Unterhaltungs- und Sportangebote, die kaum einen Wunsch offen lassen. Hier einige der bekannten Strände, die abseits vom Rummel liegen: Die Strände von Nai Yang,  Bang Thao, Pan Sea, Kamala, Relax, Kata Noi und Naiharn. Beschränken Sie Ihre Urlaubsaktivitäten nicht nur auf den Stran¨! Phuket selbst lässt sich auf teilweise atemberaubenden Strassen entdecken. Nur eine kurze Brücke verbindet die Insel Phuket mit dem Festland, geprägt von einer der spektakulärsten Karstlandschaften der Erde, die in den Provinzen Phang-Nga sowie Krabi regelrecht im Meer versunken ist. Pittoreske Inselstürme, Meeresgrotten und -lagunen bilden zusammen mit einsamen Stränden Szenerien, die so unwirklich erscheinen, dass sie jedem Besucher für einige Zeit die Sprache verschlagen können. Die Phang-Nga-Bucht, bekannt aus dem James-Bond-Film "Der Mann mit dem goldenen Colt", die Küste von Krabi und die Inseln Pee Pee Leh und Pee Pee Don mit ihren Traumstränden zählen Segler mit zu den schönsten Gegenden der Welt. Auf Pee Pee Don befinden sich Bungalow-Anlagen und kleinere Hotels. Die Nachbarinsel Pee Pee Leh ist unbebaut und beeindruckt durch ihre Buchten und Höhlen. Die Strände von Krabi liegen ca. 20 km von der Provinzhauptstadt Krabi-Town entfernt. Den kilometerlangen Hauptstrand Ao Nang säumen kleinere Hotels und Bungalowanlagen sowie landestypische Restaurants. Die Unterkünfte an den von Karstkegeln umrahmten Nachbarbuchten können nur mit dem Boot erreicht werden (z.B. Dusit Rayavadee). Die Fahrzeit zwischen Phuket und Krabi durch eine schöne Karstlandschaft beträgt ca. 3 Stunden. Nördlich von Phuket befinden sich u.a. die Inselgruppen von Similan und Surin mit ihren weltbekannten Tauchgründen. Für einen "Kurztauchgang", lohnt sich er relativ teure Tagesausflug ab Phuket kaum; empfehlenswert ist es, eine mehrtägige Tauchexkursion zu buchen. Nicht nur einzigartige Küstenlandschaften, auch die oft unmittelbare Nähe zum Urwald, einem der ältesten der Erde, sind typisch für die Urlaubsregion Phuket. Eine streckenweise wunderschöne Küstenstrasse in der westlichen Phang-Nga-Provinz erlaubt Tagesausflüge zu meist einsamen Stränden und gleich im Anschluss- in kleinere Nationalparks mit imposanter Flora und Wasserfällen. Auf mehrtägigen Touren kann auch der riesige Khao Sok Nationalpark in der Provinz Surat Thani besucht werden. (Tierbeobachtungen, Paddeltouren, Dschungelwanderungen zu Wasserfällen und Höhlen). Herzstück des Nationalparks ist ein 165 km2 großer See. Einfache Bungalows und Baumhäuser dienen zur Übernachtung. Aber selbst auf Phuket, kaum 50 Minuten von den Hauptstränden entfernt und ohne dass Sie nachts auf Ihr komfortables Hotelbett verzichten müssen, sind Dschungelabenteuer möglich. Wanderpfade führen durch die reiche Flora des Khao Phra Thaew- Urwaldschutzgebietes. Hier befindet sich auch das einzigartige "Gibbon Rehabilitation Project": Aus der Gefangenschaft entlassene Gibbons werden auf das Überleben im Dschungel vorbereitet.

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Letzter Update: 02. Januar 2011